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16 | | Streicher | | | + |
11 | | Bläser | | | + |
2 | | Dirigenten | | | + |
3 | | Flaschen
Rotwein | | | + |
14 | | kg
Süßigkeiten | | | + |
2 | | musikalische
Nächte | |
| | | | | | = | Ochsenhausen 2000 | | |
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| Was lange
gärt, wird endlich gut! Nach
langen 19 Monaten Vorbereitung und Planung war es am 06.10.2000 endlich soweit:
Nach und nach waren alle Spieler in Ochsenhausen angekommen und fieberten dem
ersten Probenabend entgegen. Im alten - leider stillgelegten - Bräuhaus
des ehemaligen Benediktinerklosters wollten wir mit einem Gesamtdurchlauf durch
unser Programm abschätzen, wieviel wir noch zu üben hatten.
Nach 2 Stunden stellten wir fest: Es war sehr viel ...
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| Daraufhin
bildeten sich - in der anschließenden freien Zeit - spontan kleine Spielgruppen,
die eifrig weiterübten. Der Eifer wurde im Bräuhaus allerdings jäh unterbrochen,
als gegen 22.45 Uhr plötzlich das Licht ausging - und nicht wiederzubeleben war
(Sperrstunde zum Wohl der Anwohner). Aber zum Glück gab's im Haupthaus schallgedämpfte
Arbeitsräume, wo es weitergehen konnte. |
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| Mit der
etwas verunglückten ersten Probe im Hinterkopf begannen wir den Samstag und die
Befürchtungen des Vorabends lösten sich schnell auf: Alles lief prima. Nun konnte
der Spaß an der Arbeit beginnen! Den ganzen Tag über probten verschiedene Streicher-
und Bläsergruppen, ein spontan gebildetes Vier-Hand-Klavier und natürlich alle
zusammen im Tutti. |  |
 | Selbst
nach dem Abendessen hielt die Begeisterung noch an - bis in die tiefe Nacht hinein.
Kaum zu glauben, wie lange man musizieren kann, wenn's einen richtig gepackt hat!
Selbst ein bis dahin unbekanntes Stück wurde nach dem ersten lockeren Durchspielen
im kleinen Kreise kurzerhand vertieft und ins Konzertprogramm aufgenommen. |
| Am Sonntagmorgen
wurden wir - nach unserer Reise durch den dichten Herbstnebel - in der Gemeinde
Biberach sehr herzlich aufgenommen. Mit all unseren Zugaben dauerte der Gottesdienst
bis nach 11.00 Uhr. Danach ging's in strahlendem Sonnenschein zurück nach Ochsenhausen
zum Mittagessen und Packen. Der
doch etwas wehmütige Abschied wurde uns durch die Aussicht auf das Abschlusskonzert
in der Kirche in Leonberg erleichtert. |  |
| In Leonberg
angekommen stärkten wir uns erst einmal mit einem Nachmittags- kaffee, bevor es
an die letzten Vorbereitungen fürs Konzert ging. Um 18.00 Uhr hieß es dann: Schnell
umziehen, ein paar Lockerungsübungen für die Stimme und auf ins Gefecht! |
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| Wir waren
"freudig erschrocken", als wir sahen, dass die Kirche voll besetzt war - damit
hatten wir nicht gerechnet! Gespannt begannen wir mit "Sei stille
dem Herrn" aus F. Mendelssohn- Bartholdys Oratorium "Elias". Weiter folgten Werke
von G.P. Telemann, J.S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy und anderen. Erwähnenswert
ist wohl auch der gesungene Vortrag des Chorals "Was Gott tut, das ist wohlgetan".
Den Abschluss bildete eine Orchesterbearbeitung
über I.B. Woodburys "Auf ewig bei dem Herrn". Dann
war es geschafft! Ein schönes und arbeitsintensives Wochenende hatte seinen Höhepunkt
erreicht. Man spürte an der Atmosphäre und am abschließenden Beifall, dass unsere
Begeisterung auch auf die Zuhörer übergesprungen war.
Auf die am Montag einsetzenden Ochsenhausen-Entzugserscheinungen
möchten wir hier lieber nicht eingehen...
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| Eins ist klar: Das war nicht das letzte Mal! |