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Orchesterfreizeit 2000
des Bezirksorchesters Stuttgart/Leonberg
in der "Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg" in Ochsenhausen
vom 6. bis 8. Oktober 2000

 
   16
Streicher
 
+
11
Bläser
 
+
2
Dirigenten
 
+
3
Flaschen Rotwein
 
+
14
kg Süßigkeiten
 
+
2
musikalische Nächte 

 
=
    Ochsenhausen 2000
Das Orchester vor der Landesakademie

 

Was lange gärt, wird endlich gut!

Nach langen 19 Monaten Vorbereitung und Planung war es am 06.10.2000 endlich soweit: Nach und nach waren alle Spieler in Ochsenhausen angekommen und fieberten dem ersten Probenabend entgegen.
Im alten - leider stillgelegten - Bräuhaus des ehemaligen Benediktinerklosters wollten wir mit einem Gesamtdurchlauf durch unser Programm abschätzen, wieviel wir noch zu üben hatten. 
Nach 2 Stunden stellten wir fest: Es war sehr viel ...

 

die erste Probe

 

Daraufhin bildeten sich - in der anschließenden freien Zeit - spontan kleine Spielgruppen, die eifrig weiterübten. Der Eifer wurde im Bräuhaus allerdings jäh unterbrochen, als gegen 22.45 Uhr plötzlich das Licht ausging - und nicht wiederzubeleben war (Sperrstunde zum Wohl der Anwohner). Aber zum Glück gab's im Haupthaus schallgedämpfte Arbeitsräume, wo es weitergehen konnte.

 

Streicherprobe mit Verena

 

Mit der etwas verunglückten ersten Probe im Hinterkopf begannen wir den Samstag und die Befürchtungen des Vorabends lösten sich schnell auf: Alles lief prima. Nun konnte der Spaß an der Arbeit beginnen! Den ganzen Tag über probten verschiedene Streicher- und Bläsergruppen, ein spontan gebildetes Vier-Hand-Klavier und natürlich alle zusammen im Tutti.

 

das Orchester singt
die BläserSelbst nach dem Abendessen hielt die Begeisterung noch an - bis in die tiefe Nacht hinein. Kaum zu glauben, wie lange man musizieren kann, wenn's einen richtig gepackt hat! Selbst ein bis dahin unbekanntes Stück wurde nach dem ersten lockeren Durchspielen im kleinen Kreise kurzerhand vertieft und ins Konzertprogramm aufgenommen.

 

Am Sonntagmorgen wurden wir - nach unserer Reise durch den dichten Herbstnebel - in der Gemeinde Biberach sehr herzlich aufgenommen. Mit all unseren Zugaben dauerte der Gottesdienst bis nach 11.00 Uhr. Danach ging's in strahlendem Sonnenschein zurück nach Ochsenhausen zum Mittagessen und Packen.
Der doch etwas wehmütige Abschied wurde uns durch die Aussicht auf das Abschlusskonzert in der Kirche in Leonberg erleichtert.

die Streicher

 

In Leonberg angekommen stärkten wir uns erst einmal mit einem Nachmittags- kaffee, bevor es an die letzten Vorbereitungen fürs Konzert ging. Um 18.00 Uhr hieß es dann: Schnell umziehen, ein paar Lockerungsübungen für die Stimme und auf ins Gefecht!

beim Konzert in der Kirche Leonberg

 

Wir waren "freudig erschrocken", als wir sahen, dass die Kirche voll besetzt war - damit hatten wir nicht gerechnet!
Gespannt begannen wir mit "Sei stille dem Herrn" aus F. Mendelssohn- Bartholdys Oratorium "Elias". Weiter folgten Werke von G.P. Telemann, J.S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy und anderen. Erwähnenswert ist wohl auch der gesungene Vortrag des Chorals "Was Gott tut, das ist wohlgetan".
Den Abschluss bildete eine Orchesterbearbeitung über I.B. Woodburys "Auf ewig bei dem Herrn".

Dann war es geschafft! Ein schönes und arbeitsintensives Wochenende hatte seinen Höhepunkt erreicht. Man spürte an der Atmosphäre und am abschließenden Beifall, dass unsere Begeisterung auch auf die Zuhörer übergesprungen war. 
Auf die am Montag einsetzenden Ochsenhausen-Entzugserscheinungen möchten wir hier lieber nicht eingehen...

Impressionen

Eins ist klar: Das war nicht das letzte Mal!
  
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