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Nostalgie-Ausflug der
Jugend des Bezirks Stuttgart/Fellbach
Inzwischen
schon traditionell zum 1. Mai hat die Jugend des Bezirks Stuttgart/Fellbach
einen Ausflug unternommen. Dieses Mal ging's von Stuttgart aus
in die Nähe von Blaubeuren.
Vielleicht
erst mal eine Erklärung zu dem Wort Nostalgie. Das Programm dieses Ausflugs war
so gestaltet, wie das "in der guten alten Zeit" auch war: Eisenbahnfahrt, Fußmarsch,
Grillen und Spiele auf einer großen Wiese. Gegen
9:30 Uhr stiegen die Jugendlichen am Stuttgarter Hauptbahnhof in einen Zug, der
sie in ca. eineinhalb Stunden nach Ulm brachte. Die Organisatoren haben als Oberkante
mit 80 Jugendlichen gerechnet, teilgenommen haben dagegen ~110 Jugendliche. Eine
stolze Zahl und gleichzeitig ein schöner Beleg für die erfolgreiche Arbeit von
JugendAktiv, wobei das tolle Wetter natürlich auch eine nicht zu unterschätzende
Rolle spielte. Dort angekommen hieß es das Gleis wechseln und knappe zehn Minuten
später in einen anderen Zug umsteigen. Der brachte die Ausflügler dann nach Blaubeuren.
Inzwischen war es so ca. 11:30 Uhr.
Es
schloß sich nun eine Wanderung an, entlang eines Flüßchens im Tal, später dann
durch den Wald. Nachdem eine starke halbe Stunde vergangen war, gab es die erste
Rast mit "integrierter Stärkung": Auf einem kleinen Feldweg war (recht unnostalgisch)
ein Auto abgestellt, an dem die inzwischen hungrigen Wanderer sich mit von JugendAktiv
bereitgestellten Bretzeln und Landjägern bedienen konnten.
Schon
jetzt zeigte sich, daß das sonnige und überaus gute Wetter den einen oder anderen
vor "Getränkeprobleme" stellte, denn zu kaufen gab es an diesem recht warmen Tag
(fast) nichts. Wohl dem, der vorgesorgt und genügend Flüssigkeit mitgenommen hatte
und sich diese auch richtig einteilen konnte.
Doch
weiter im Programm: Nach einem gemeinsam gesungenen Lied ("Der Herr ist mein Licht")
ging es nun recht steil bergan durch den Wald. Bis endlich nach bald zweistündiger
Wanderung die Wiese erreicht war, konnte man manchen Seufzer hören: "Wie weit
ist es denn noch?!".
Bis
16:45 Uhr konnte man nun je nach belieben Fußball, Volleyball oder auch "nostalgische"
Spiele wie Sackhüpfen, "Blinde Kuh" u.ä. spielen. Oder auch nur ausruhen und sich
von den vorhergehenden "Strapazen" erholen. Der Grill war schon angeheizt, als
die z.T. leicht entkräfteten Jugendlichen so nach und nach (das Feld der Wanderer
hatte sich inzwischen ziemlich in die Länge gezogen) ankamen. Auf der Wiese erlebte
die Jugend gemeinsam einige schöne und interessante Stunden. Mit
einem Linien- und einem gemieteten Bus ging's zurück nach Ulm, wo man dann wieder
in den Zug nach Stuttgart einstieg. So mancher Teilnehmer wird diesen Tag wegen
des ersten Sonnenbrandes in diesem Jahr noch eine Weile in Erinnerung gehabt haben
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