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Großzügige Spende für die Marbacher Tafel

– Auszug aus der Marbacher Zeitung vom 6. Februar 2001 –

ScheckübergabeMARBACH. Eine Spende in Höhe von 5000 Mark erhielt die Marbacher Tafel vor wenigen Tagen von der Neuapostolischen Kirche Baden-Württemberg. Die Initiative kam von der neuapostolischen Gemeinde in Marbach. Mit diesem Beitrag fördert die Kirche Einrichtungen, die auf ehrenamtlicher Arbeit basieren. "Wir freuen uns über diese Spende", sagte Cäcilie Davidis von der Marbacher Tafel. "Mit den Einnahmen der Tafel können wir nur unsere Unkosten decken." Finanzielle Unterstützungen ermöglichen es jedoch, auch auf unvorhersehbare Ereignisse zu reagieren. Unser Bild zeigt Gert Stockbauer, Jürgen Wankelje, Jürgen Schäfer, Christine Hiller, Cäcilie Davidis, Herlinde Möller und Helga Metzler (von links).

Foto: Kuhnle

Dazu die offizielle Pressenotiz:

Bezuschussung besonders förderwürdiger sozialer Projekte und Einrichtungen durch die Neuapostolische Kirche Baden-Württemberg, K.d.ö.R.

Die Neuapostolische Kirche Baden-Württemberg, K.d.ö.R., möchte in der sog. Dritten Welt und im Inland im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten einen Beitrag zur Linderung der menschlichen Not leisten. Dies soll in der Förderung bereits bestehender sozialer Einrichtungen und von Projekten bestehen, die zur Weiterführung dringend auf freiwillige Zuwendungen angewiesen sind.

Während im "Jahr der Senioren" überwiegend private Einrichtungen für Senioren gefördert wurden, lagen die Schwerpunkte im Jahr 2000 in der Unterstützung von Maßnahmen der Behindertenbetreuung. Darüber hinaus wurde in etlichen Fällen auch "Soforthilfe" geleistet, z. B. für

  • Flüchtlingshilfe Kosovo
  • Erdbebenhilfe Türkei.

In 2001 sollen durch diese Zuwendungen im Inland Gruppierungen gefördert werden, die auf ehrenamtliche Tätigkeit aufgebaut sind. Die Mittel sollen zusätzlichen Sachaufwendungen oder Anschaffungen dienen. Die finanzielle Abwicklung erfolgt über das "Missionswerk der Neuapostolischen Kirchen Baden-Württemberg und Bayern e.V.".

Durch solche humanitären Hilfen - an Bedürftige ohne Ansehen von Religion, Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität und Herkunft - werden Zeichen christlicher Nächstenliebe gesetzt. Dadurch soll - über den eigentlichen Seelsorgeauftrag der Kirche hinaus - die Not der Menschen zumindest teilweise gelindert und ihnen zu einem Leben in Würde verholfen werden.

 

  
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