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Großputz in Fellbach  Wie
in jedem Frühjahr fand letztens in der Fellbacher Kirche ein Großputz
statt. Beginn der "Säuberungsaktion" war 10 Uhr. Ganz Fleissige
waren aber schon ein Viertelstündchen früher da. Gekommen waren ungefähr
65 freiwillige Helferinnen und Helfer. Vereinzelt konnte man Sätze wie diesen
hören: "Letztes Jahr waren wir aber mehr!". Auf Anfrage widersprach
der Hausmeister - unter dessen Leitung und "Aufsicht" der Frühjahrsputz
durchgeführt wurde - aber gerne, denn die Teilnehmerzahlen sind wohl über
die Jahre hinweg relativ konstant. Vielleicht entsteht dieser Eindruck auch nur,
weil sich 65 Menschen in der riesigen Kirche sehr weit verteilen. "Außerdem
wären noch mehr Mitarbeiter schon wieder schwierig zu managen, denn dann
würde es an Arbeitsgerät und Koordination mangeln.", war da auch
noch zu hören.
Manche
brachten ihren Staubsauger von zuhause mit, Kutterschaufeln, Eimer, Besen, Putzlumpen
und -lappen, Reinigungsmittel etc. waren vorhanden. So arbeitete jeder auf dem
zugewiesenen Posten und trug ein Stückchen zum neuen Glanz der Kirche Fellbach
bei. Auch wurden kleinere Reparaturen durchgeführt, so zum Beispiel an einer
defekten Jalousie.
Nach
zwei Stunden mehr oder weniger harter Arbeit legte man Besen und Schaufel auf
die Seite und freute sich der Dinge die da kamen: Im Foyer hatten ein paar Jugendliche
Tische und Stühle aufgestellt, Saitenwürstchen und Kartoffelsalat waren
zubereitet worden, Brot oder Brötchen und verschiedene Getränke ergänzten
den Imbiss. So saß man noch einige Zeit zusammen und erfreute sich
an der Gemeinschaft und den Gesprächen. Später wurde dann zusammengeräumt
und die "Putzkolonne" ging emotional und körperlich gestärkt
nach Hause.
 
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