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Come together - Jugendfreizeit
im Taubertal
Die Jugend
des Bezirks Stuttgart/Fellbach war am verlängerten Wochenende
vom 3. bis 5. Oktober in der Jugendherberge Creglingen zu Gast.
Vom Treffpunkt Kirche Fellbach aus ging's los in Richtung Aalen
auf die Autobahn. Nach ca. zwei Stunden Fahrzeit und einer Rast
fuhren die vier gemieteten Busse auf der Romantischen
Straße bis nach Creglingen. Eine tolle, ziemlich moderne
Jugendherberge erwartete die 150 Jugendlichen. Allein schon die
beeindruckende Zahl der Teilnehmer zeigte, dass das Konzept der
Jugendfreizeit als Gegenstück zu Orchester und Jugendchorfreizeiten
aufging und begeistert angenommen wurde.
Nach
Bezug der Zimmer (und Betten) begann um 15 Uhr das "Worm-up" in der
angebauten Turnhalle. Thema: Nötige Informationen über die Juhe und
das Programm. So langsam zeigte sich übrigens auch, dass die meisten Teilnehmer
das vorher ausgeteilte Tagesprogramm nicht allzu sorgfältig gelesen hatten:
Es gab kein Mittagessen an diesem Tag, und das bekam der eine oder die andere
nun zu spüren...
Vor
dem Abendessen sorgte ein Fußballturnier für die nötige Bewegung,
Kürbisse wurden ausgehöhlt und verziert, Inliner gefahren und viel gesungen.
Dabei stand weniger die "Kirchenmusik" im Vordergrund sondern alte und
neue Schlager, die gerne als Abwechslung zum normalen Jugendchorprogramm angenommen
wurden.
Neben diesen organisierten Beschäftigungen bestand natürlich auch die
Möglichkeit, sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen, lesen, Tischtennis spielen,
einem Schwätzchen oder einfach mit Nichtstun zu vertreiben. Außerdem
gab es zwei
Tischtennisplatten im Freien und ein Kicker zum Tischfußball spielen. Dieses
Gerät war übrigens so gut wie immer in Betrieb!
Zum
Abendessen im Freien wurde der Grill im Hof befeuert. Hier reichte der Platz leider
ebenso wenig für alle Jugendlichen wie im Speisesaal, obwohl einige überdachte
Biertischgarnituren aufgestellt waren. Aber
in jungen Jahren is(s)t man eben noch flexibel (auf Tischtennisplatten oder Steinstufen
im Hof). Auf alle Fälle war es interessant bei hereinbrechender Dunkelheit
zusammen im Freien zu essen und dafür Schlange zu stehen. Danach war die
Bar geöffnet, hinterm Tresen stand ein Jugendleiter und "überwachte"
den Alkoholausschank. ;-) Die Turnhalle war auch als Disco nutzbar. Dort gingen
dann aber um 22 Uhr die Lichter aus... Am
Freitag gab's für einige wenige Interessierte Frühsport. Das Tagesprogramm
bestand aus verschiedenen Aktivitäten, darunter Singen, Diskussionsgruppe
(Thema: Klonen und künstliche Befruchtung), Käsfüße backen,
Stadtbesichtigung von Rothenburg mit Kriminalmuseum, Tischtennisturnier und Fußball.
Der Parcours in der Halle fiel mangels Interesse aus, dafür fand das Tischtennisturnier
an mehreren Platten wegen Regen in der Halle statt. Eine Gruppe von 40 Teilnehmern
besuchte die Herrgottskirche in Creglingen, in welcher der berühmte Riemenschneideraltar
steht. Spontan wurden zwei feierliche Kirchenlieder gesungen; die anderen Kirchenbesucher
sind stehen, bzw. sitzen geblieben und haben anschließend applaudiert.
Es
folgte ein "bunter" Abend: Die Ergebnisse der Kürbisbastler wurden
präsentiert und vom Publikum bewertet. Zwischendurch trug die Gesangsgruppe
die neu erlernten Lieder vor. Auch wurden Preise für das Fußball- und
Tischtennisturnier verliehen. Dann folgte der Höhepunkt dieses "bunten"
Abends, das Hausfrauen-Männerballett. Die Choreografie und deren Ausführung
war zwar nicht ganz perfekt, aber wen störte das schon: Das Publikum war
überaus begeistert.
Eine
Nachtwanderung rundete diesen erlebnisreichen Tag ab. Auf noch feuchten Wegen
durch die Felder und Wälder der Umgebung wanderte man bis hin zu einer von
Fackeln romantisch umleuchteten kleinen Hütte. Dort gab es für die Wanderer
Salzgebäck und heißen Glühwein.
Mehr
oder weniger übernächtigt - in den meisten Fällen eher mehr - spielte
man am nächsten Tag ein Beachvolleyballturnier und diskutierte, diesmal über
das Thema Drogen. Das Singen verlief relativ kurz. Ebenfalls stattgefunden hat
eine Stadtrallye, bei der die Beteiligten die Stadt Creglingen näher kennen
lernten.  Um
15 Uhr ging es mit den Bussen wieder heimwärts. Geschafft, aber doch glücklich
über das Erlebte war man gegen 18 Uhr wieder am Ausgangspunkt in Fellbach.
Neue Bekanntschaften und Freundschaften wurden geschlossen und der Zusammenhalt
in der Gruppe wieder einmal erfolgreich gestärkt. Es bleibt zu hoffen, dass
spätestens 2004 wieder eine Jugendfreizeit stattfindet!
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