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30 Jahre
Orchester Stuttgart/Leonberg Jubiläumskonzert
bildete den Abschluss einer dreitägigen Orchesterfreizeit Anlässlich
des 30jährigen Bestehens des Bezirksorchesters Stuttgart/Leonberg fand am Sonntag,
den 28. September 2003 ein Jubiläumskonzert in der Kirche in Leonberg statt. Das
musikalische Programm des Abends spannte den Bogen von geistlicher bis hin zur
Orchestermusik. Zu Beginn überraschten die Musikanten ihr Publikum mit dem "a
capella" vorgetragenen Choral "Wohl mir, dass ich Jesum habe" von Bach. Im Anschluss
daran wurde an die drei Vorgänger des jetzigen Orchesterleiters gedacht, indem
jeweils ein Musikstück, welches unter dem jeweiligen Orchesterleiter ins Repertoire
kam, vorgetragen wurde.
Zu
den Höhepunkten des Abends gehörten das Concerto Grosso op. 6, No. 8 von Corelli,
die Pavane, op. 50 von Fauré genauso wie der orchestral interpretierte Choral
"Wie der Hirsch schreit" von Waschke. Den Abschluss des Abends bildete die sprachlich
und anschließend musikalisch vorgetragene Bitte "Verleih uns Frieden gnädiglich"
in einer Vertonung von Mendelssohn-Bartholdy.
Die
Vorbereitung auf dieses anspruchsvolle Programm wurde in Freudenstadt im Rahmen
einer dreitägigen Orchesterfreizeit durchgeführt. Die dortige Kirchengemeinde
gab den Spielern die Möglichkeit in den weitläufigen Räumlichkeiten der Kirche
etliche Übungseinheiten durchzuführen. Neben den Registerproben konnten dort auch
die Tuttiproben im Kirchenschiff durchgeführt werden.
Am Freitagmittag
begann die Probenarbeit nach der Anreise. Am Abend probte in der Kirche zusätzlich
der dortige Jugendchor. Dessen Chorleiter band die Orchesterspieler dann auch
gleich spontan in die Chorprobe mit ein. Nach dieser Unterbrechung und der dann
folgenden abschließenden offiziellen Tuttiprobe begann der freiwillige Probentag
bis spät in die Nacht hinein. Die bereits in die Jugendherberge "geflüchteten"
Spieler vergnügten sich u. a. mit Gesellschaftsspielen.
Der
Samstag begann in aller Früh um acht Uhr mit echtem original Jugendherbergsfrühstück.
Ein ganzer Strauß kulinarischer Sattmacher, leckere Brötchen, aromatischer Tee,
Nussnugatcreme, Marmelade, die übliche Schnittwurst und der übliche Käse sollten
für den herausfordernden Probentag die erforderliche Energie liefern. Dann folgte
der Aufbruch zum Probenort und ein Probentag, bei dem trotz aller Anstrengung
der Spaß nicht zu kurz kam. Die Bläser hatten "ausgefranste" Lippen und den Streichern
taten Finger und Kinn weh. Aber auch an diesem Abend ließen sich einige,
die immer noch nicht genug hatten, nicht davon abhalten noch ein bisschen freiwillig
Musik zu machen.
Am Sonntagvormittag wurden die Orchestermitglieder gebeten
den dort stattfindenden Gottesdienst mit Hochzeit und Taufe feierlich zu umrahmen.
So kamen bereits am Konzertmorgen etliche Musikstücke zum Vortrag und konnten
in der nachmittags in Leonberg stattfindenden Hauptprobe noch den endgültigen
Feinschliff erhalten.
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